6 Schritte zur Verlängerung der Schimmellebensdauer
Silikonformen haben kein Ablaufdatum, es ist jedoch zu beachten, dass es sich um Verbrauchsmaterial handelt. Bei richtiger Verwendung und entsprechender Pflege kann eine Silikonform ihre ursprünglichen Eigenschaften auch bei wiederholtem und langfristigem Gebrauch behalten.
Wie kann man also die Lebensdauer von Silikonformen für Harz maximal verlängern und unnötige Beschädigungen vermeiden? Befolgen Sie einfach die folgenden sechs bewährten Schritte.
1. Achten Sie immer auf korrektes Mischen des Harzes
Einer der häufigsten Gründe für Schäden an Silikonformen ist ungleichmäßig gemischtes Harz. Wenn die Mischung nicht vollständig homogen ist, können Reste des Härters mit dem Silikon reagieren, die Form angreifen, verformen und ein Festkleben des Gusses verursachen.
Rühren Sie das Harz daher immer gründlich gemäß den Herstellerangaben, einschließlich der Wände und des Bodens des Behälters. Richtig gemischtes Harz verlängert nicht nur die Lebensdauer der Form, sondern sorgt auch für eine hochwertige Oberfläche des fertigen Gusses.
2. Vorsicht mit Feuer und Hitze
Seien Sie beim Arbeiten mit Brenner oder Heißluftpistole besonders vorsichtig. Halten Sie diese niemals längere Zeit auf einer Stelle. Das Harz könnte an einer Stelle überhitzen, an der Form haften bleiben und das Silikon beschädigen.
Wenn der Guss an der Form kleben bleibt, bleibt oft nur, ihn abzuschaben, herauszuschneiden oder kurz ins Gefrierfach zu legen und dann vorsichtig zu lösen. Keine dieser Methoden garantiert jedoch, dass die Form unbeschädigt bleibt.
3. Formen richtig reinigen
Silikonformen sollten nicht mit Wasser gewaschen werden. Wasser kann Spuren und Schlieren hinterlassen, ein Schwamm feine Kratzer auf der Oberfläche verursachen. Kommt zudem nicht ausgehärtetes Harz mit Wasser in Kontakt, kann es den Glanz verlieren, aufschäumen oder die Form selbst beschädigen.
Entfernen Sie Verschmutzungen daher nur mit NanoTech-Reiniger oder normalem Klebeband. Verwenden Sie niemals Alkohol, Verdünner oder andere aggressive Reinigungsmittel, die das Silikon angreifen und dauerhaft beschädigen können.
4. Keine scharfen Gegenstände verwenden
Der Glanzverlust einer Silikonform durch Harz ist natürliche Abnutzung. Sehr häufig wird die Form jedoch auch mechanisch beschädigt – zum Beispiel beim Umgang mit Dekorationen.
Seien Sie beim Arbeiten mit Pinzette, Zahnstocher oder anderen Werkzeugen besonders vorsichtig. Wir empfehlen, die Formen nicht übermäßig zu dehnen oder zu drücken. Silikon reißt zwar nicht, aber entstandene Schäden lassen sich nicht in den ursprünglichen Zustand zurückversetzen und wirken sich auch auf den fertigen Guss aus.
5. Formen richtig lagern
Silikonformen sollten niemals übereinander gestapelt gelagert werden. Bei langfristigem Druck kann sich die Struktur einer anderen Form auf die glänzende Oberfläche übertragen, was leider ein irreversibler Prozess ist.
Lagern Sie Formen idealerweise einzeln, in staubdichten Boxen, bei Raumtemperatur und fern von direkter Sonneneinstrahlung. Unsachgemäße Lagerung kann zu Verformungen der Form und Verschlechterung der Oberfläche führen.
6. Empfohlene Aushärtezeiten einhalten
Ein vorzeitiges Entnehmen des Gusses aus der Form ist ein weiterer häufiger Grund für Schäden. Noch nicht vollständig ausgehärtetes Harz kann das Silikon belasten, dehnen und seine Struktur beeinträchtigen.
Halten Sie stets die vom Hersteller empfohlenen Aushärtezeiten ein und lassen Sie den Guss idealerweise etwas länger in der Form als das Minimum angegeben ist. Geduld zahlt sich hier aus – sowohl für die Qualität des Produkts als auch für die Lebensdauer der Form.
Möchten Sie mehr über Formen erfahren? Lesen Sie diesen Artikel und erfahren Sie, welche Arten von Harzformen es gibt.
